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Ökologischer Fußabdruck und dann?! Ein naturmystischer Workshop

Kooperation mit UFER-Projekte Dresden / Gartennetzwerk Dresden

 

„Die Probleme, die es auf der Welt gibt, sind nicht mit der gleichen Denkweise zu lösen, die sie erzeugt hat.“ – Einstein

Wir befassen uns in diesem Workshop mit unserem ökologischen Fußabdruck und gehen damit in Verbindung, dass wir in dieser Gesellschaft alle mehr verbrauchen, als unsere Erde verkraftet.

Wir gehen dabei auf die Suche nach neuen Wegen jenseits von Bewertung, Wut, Scham, Schuld, Ohnmacht, Angst als Antworten auf die ökologische Krise. Denn: Die Annahme „Vom Wissen zum Handeln“ scheint bei vielen Menschen nicht nachhaltig zu funktionieren.Wir erkunden daher, was spirituelle und rituelle Naturarbeit zu unserem ganz konkreten, handfesten Lebensstil beitragen kann: wir gehen in Beziehung mit dem Wald, raus aus dem Kopf und rein ins Fühlen.

In einem längeren Naturgang und anschließendem Erfahrungsaustausch können wir vielleicht gemeinsam neue Schätze heben, was es von uns in dieser Zeit braucht, um der Erde und dem Lebendigen zu dienen.

Teilnahmevoraussetzung: Bitte mach als Vorbereitung einen der gängigen Tests zum ökologischen Fußabdruck (z.B. hier, ausführlicher hier)  – dauert ca. 15 Min – und bring die Zahl (der verbrauchten Erden) mit. Auch wenn du ihn schonmal gemacht hast: bitte mach ihn nochmal kurz vor dem Workshop. Beobachte währenddessen deine Gedanken, Erklärungen, Gefühle, Fragen – am besten du notierst es dir auch. Was taucht wann auf? Wie geht es dir am Anfang, wie danach?

Anne über den Workshop:

"Ich frage mich schon länger, was es für einen sozial-ökologischen Wandel in unserer Gesellschaft braucht. Die Idee zu diesem Workshop kommt von Ursula und David Seghezzi und ihr liegt die Vermutung zugrunde: wenn wir uns auf andere Weise mit Natur verbinden als wir es in der westlichen Welt gewohnt sind, können wir aus dieser Verbindung heraus auch die Kraft und Ideen schöpfen, auf der Ebene unseres eigenen Lebens und unseres Beitrags zu dieser Gesellschaft etwas zu verändern. Also nicht die Natur als Kulisse nutzen, um uns zu entspannen (auch schön!), sondern mit ihr auf einer tieferen Ebene in Verbindung gehen und die Bäume und Steine zu befragen, was sie eigentlich über unsere Lebensweise denken und von uns brauchen.

Klingt verrückt?! Ist es ja auch! In meiner Weiterbildung beim uma-Institut zur naturzyklischen Prozessbegleiterin habe ich gemerkt, dass uns solche Begegnungen um einen Blick erweitern können, der mir in den menschlichen Diskussionen rund um ökologischen Fußabdruck, Klimawandel, Wirtschaftswachstum usw. oft fehlt. Der Blick von den Steinen oder der Monokulturfichte auf das, was wir (nicht) tun ist eben frei von Bewertung, Wut, Schuld und Scham - und hat trotzdem oder gerade deshalb oft einen Eindruck auf mich hinterlassen und Inspiration für ein "wie weiter?" gegeben. Ich bin daher gespannt auf das Forschen und Entdecken an diesem Tag mit euch!"

 

Nächster Termin:  
               18. September 2021, 11 - 17 Uhr         

Ort:  Dresdner Heide (tba)

Zielgruppe:  Erwachsene

Leitung: Anne Wiebelitz

Kooperation: UFER-Projekte Dresden / Gartennetzwerk Dresden

Anmeldung in Kürze via UFER möglich (kostenfrei, Plätze begrenzt!)